WAS BLEIBTWIRKLICH?
Eine Million verkaufte Dominos wären 1.000.000 € Brutto-Kundenzahlungen – nicht 1.000.000 € Gewinn und erst recht nicht 1.000.000 € privat im Portemonnaie. Deshalb zeigen wir den Geldfluss Schritt für Schritt.
1.000.000 € Umsatz sind nicht 1.000.000 € Gewinn.
Zuerst zeigen wir die belegbare Direktrechnung. Danach folgt bewusst getrennt eine Modellrechnung für weitere Unternehmerkosten und Abgaben.
Was passiert mit einem einzelnen Euro?
Dieser erste Block verwendet nur klar benannte Beispielannahmen: 19 % deutsche Umsatzsteuer und die Standard-Stripe-Gebühr für eine EWR-Karte. Internationale Steuern, Kartenarten und Zahlungsmethoden können abweichen.
Quellen für diese Beispielannahmen: Bundesfinanzministerium · 19 % USt. · Stripe · 1,5 % + 0,25 €
Hosting wächst nicht automatisch mit jedem Domino.
Mit den heutigen direkten Beispielkosten müssten pro Monat mindestens 18 Dominos bezahlt werden, damit allein das aktuelle 10-€-Hosting aus dem direkten Rest gedeckt wäre. Wächst das Projekt, können Server-, Backup-, Buchhaltungs-, Marketing- und weitere Betriebskosten hinzukommen oder steigen. Diese Kosten werden erst dann als echte Projektkosten ausgewiesen, wenn sie tatsächlich anfallen.
Wie aus 575.336,13 € beispielhaft 150.366 € werden können.
Dieser zweite Block ist absichtlich keine Steuerberechnung. Für das Beispiel wird nach Umsatzsteuer, Stripe und dem heutigen Jahres-Hosting ein zusammengefasster weiterer Belastungsblock angesetzt. Darin stecken modellhaft typische Unternehmer-Themen wie weitere Betriebskosten, Versicherungen/Sozialabgaben sowie Einkommen- und gegebenenfalls Gewerbesteuer.
des verbleibenden Betrags nach USt., Stripe und aktuellem Jahres-Hosting werden in dieser reinen Beispielrechnung als weitere Kosten und Abgaben gebunden. Das ist ausdrücklich keine reale Steuerquote und keine Prognose.
1.000.000 € Brutto-Kundenzahlungen → 575.336,13 € nach USt. + Stripe → im Vollkosten-Beispiel 150.366,00 € verbleibend.
Von 1.000 bis 1.000.000 Dominos.
Damit sieht man auf einen Blick, wie stark Umsatz und tatsächlich verfügbarer Betrag auseinanderliegen können. Alle Werte der letzten Spalte gehören zur oben beschriebenen Modellrechnung.
Umsatz, Gewinn und privates Netto sind drei verschiedene Dinge.
Umsatz
Was Kunden insgesamt bezahlen.
Unternehmens-Rest
Was nach Umsatzsteuer, Zahlungsabwicklung und echten Betriebskosten übrig ist.
Privat verfügbar
Erst nach Steuern, Versicherungen und weiteren persönlichen Belastungen entsteht ein privater Nettobetrag.
Wichtig: Die Vollkosten-Zahlen sind eine bewusst vereinfachte Modellrechnung und keine Steuerberatung, kein Steuerbescheid und keine Zusage über den späteren Gewinn. Sobald echte zusätzliche Projektkosten oder belastbare Jahreswerte vorliegen, werden sie hier transparent ergänzt bzw. ersetzen die Modellannahmen.